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Institut für sozialpolitische
und gerontologische Studien

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Auf dieser Seite folgt ein kurzer Hinweis auf bedeutende Projekte oder Veranstaltungen mit zeitnahem Bezug.

 

Auf dem 14. Gemeinsamen Österreichisch-Deutschen Geriatriekongress 2019 in Wien, stellte das ISGOS-Berlin drei  Forschungsvorhaben vor:

 

(1) Das 2017 abgeschlossene Forschungsprojekt

„Ambulante zahnärztliche Versorgung demenzkranker Patienten im Pflegeheim“

war als Evaluationsstudie angelegt und stellte hier erstmals Daten zur Mundhygiene demenziell erkrankter Menschen in einer Pflegeeinrichtung vor. Die Studie war als Kontrollgruppenvergleichsstudie angelegt und stellte hier erstmals Daten zur Mundhygiene demenziell erkrankter Menschen in einer Pflegeeinrichtung vor. Die Studie war als Kontrollgruppenvergleichsstudie angelegt und konnte Ergebnisse zur Zahnpflege und zur Mundhygiene demenzkranker Pflegeheimbewohner/innen im Vergleich zu kognitiv rüstigen Bewohner/innen im Verlauf aufzeigen. Diese Studie wurde durch das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Die Ausführungen wurden durch den Kongressveranstalter als Poster angenommen.

 

(2) Ein zweites Forschungsprojekt, das sich ebenfalls mit der Mundhygiene befasste und in Kooperation mit der Zahnarztpraxis Dr. Göbel, Ganzheitliche Mundheilkunde  Alterszahnmedizin im Gesundheitspark Marktheidenfeld von 2016 - 2018 durchgeführt wurde, war ebenfalls als Poster durch den Kongressveranstalter angenommen worden.

Diese Studie war als Kontrollgruppenvergleichsstudie im Längsschnittdesign abgelegt. Einbezogen wurden pflegebedürftige Personen in Privathaushalten und als Kontrollgruppe pflegebedürftige  Personen in stationären Einrichtungen. Untersucht wurden Langzeiteffekte zahnärztlicher Behandlungen in der eigenen Wohnumgebung außerhalb von Zahnarztpraxen. Die Ergenisse zeigten auf, welche Einflüsse eine regelmäßige Zahnbehandlung in der eigenen Häuslichkeit auf die Mundhygiene  pflegebedürftiger ausüben und welche Umgebungsfaktoren sich als förderlich für die Mundhygiene Pflegebedürftiger erwiesen haben. 

Diese Studie wurde durch das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege gefördert 

Das Poster mit Forschungsergebnissen zu diesem Thema hatte den Titel:

„ZahnRad – Mundgesundheit pflegebedürftiger Patienten in Privathaushalten durch den aufsuchenden Hauszahnarzt“.

Hierfür wurde stellvertretend für das Forschungsteam Jürgen Dettbarn-Reggentin vom Institut für sozialpolitische und gerontologische Studien mit dem  1. Posterpreis ausgezeichnet.

 

(3) Als Referatsbeitrag war die Studie „Umwandlung einer stationären Einrichtung: Versorgungswechsel von all inclusiv in selbstständiges Wohnen“ angenommen worden. Dieser Beitrag stellte eine Zwischenbilanz zur Hälfte der Laufzeit (bis Ende 2020) der noch laufenden Ermittlungen vor und bildete den Hintergrund für den  Kongressbeitrag mit Fragestellung: Werden mit der Umwandlungen Abhängigkeiten und „Hospitalisierungstendenzen“ bei den Bewohnern zurückgeführt?

Die Halbzeitbilanz konnte bereits deutliche Selbstständigkeitstendenzen belegen. Auch das Wohlbefinden zeigte spürbar bessere Werte als vor der Umstellung.

Das Interesse an dieser Thematik zeigte sich nicht zuletzt an den vielen Fragen der Zuhörer. Auch dieses Projekt wurde durch das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege gefördert

 

 

 

Ambulantisierung der vollstationären Pflegeeinrichtung Haus Domblick als Teil eines modularen Gesamtkonzeptes im Rahmen der Ausgestaltung der Altenhilfe-Einrichtungen der Sozialstiftung Bamberg zu einer quartiersbezogenen Wohn-Pflegeverbundeinrichtung.

Das Konzept der Altenhilfe Sozialstiftung Bamberg will mittels einer Umstrukturierung die Unterscheidung der Leistungsformen ambulanter und stationärer Versorgung nicht als Gegensatz sondern als Annäherung aufnehmen. Daher soll die Ausrichtung als Verbundeinrichtung mit Angeboten ambulanter und stationärer Pflege- und Betreuungsleistungen stärker den individuellen Besonderheiten der Bewohner/innen gerecht werden.
Die Einbindung ins Quartier mit Ansätzen generationsübergreifender Begegnungen stellt hierbei einen wesentlichen Baistein dar. Dazu zählt auch ein interner Strukturwandel,  durch Auflösen bestehender vollstationärer Pflegeangebote und Umwandlung in frei wählbare Leistungsangebote durch Ambulantisierung eines Teils der Pflegeplätze.
Zu dem Verbundkonzept mit modularen Bausteinen zählt ebenso eine Erweiterung und Ergänzung als Serviceleitungen, Diensten und neuen Betreuungsangeboten, wie Tagespflege - im Zusammenhang mit der Ambulantisierung, sowie zwei weitere ambulant geführte Wohngruppen und die Einrichtung eines Pflegehotels.

Die Forschung wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.
Die Laufzeit des Projektes November 2017 bis November 2020.

 

Eine weitere Untersuchung zu Pflegeoasen ist nun abgeschlossen:

"Die Pflegeoase in der Ganzheitliche Seniorenpflege GSF Goldkronach
- Das integrative Betreuungskonzept einer Pflegeoase mit einer Tagesbetreuungsgruppe"

Das Konzept der Pflegeoase ist im GSF eingebettet in ein Gesamtkonzept der Betreuung demenziell erkrankter Bewohner/innen innerhalb des Hauses, das vorrangig aus der Organisation von zwei Betreuungsgruppen besteht - aus einer kleineren Gruppe der Pflegeoase und einer größeren Gruppe der Tagesgruppe mit Teilnehmer/innen aus dem Hause.

 Laufzeit des Projektes vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2018.
Das Vorhaben wurde durch die Ganzheitliche Seniorenpflege GSF Golgkronach gefördert. 

Wissenschaftliche Begleitforschung, diese Veröffentlichung erfolgt entsprechend Art. 17 (3) des Bayerischen Wohnqualitätsgesetzes.

hier zum downloaden

 

 Die Untersuchung der Studie "Mundgesundheit und Lebensqualität mobilitätsbeeinträchtigter betreuungsbedürftiger Menschen in häuslicher und stationärer Versorgung

- Konzept der aufsuchenden ambulanten zahnärztlichen Versorgung-"
"ZahnRad" ist abgeschlossen.

 Die Studie zur Erfassung zahnärztlicher Leistungen in Privathaushalten bei Menschen mit Pflegebedarf sollte zum einen die Aufwendungen der zahnärztlichen Leistungen, die örtlichen Bedingungen wie auch die systematischen Ausbildung des Pflegepersonals in Bezug auf zahngesundheitliche Fragestellungen erfassen.
Des Weiteren bildeten sozialmedizinische Zielsetzungen den Hintergrund der Studie. Sie rücken das soziale Netzwerk inklusive der Betreuungs- und Pflegepotenziale im Umfeld des Patienten und die Umweltbedingungen in den Blickpunkt. 

Die Ergebnisse sollten dazu beitragen, das Wohlbefinden von Personen mit Pflegebedarf und eingeschränkter Mobilität zu erhöhen. Die Förderung sozialer Netzwerke sollten allein stehenden Personen Sicherheit geben und dazu anregen, Maßnahmen zur Mundgesundheit anzunehmen.

In die Studie wurden Personen mit Pflegebedarf aus Privathaushalten wie auch aus stationären Einrichtungen einbezogen.

Die Laufzeit des Projektes reichte vom 01.09.2014 bis 30.03.2016.
Das Vorhaben wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

hier zum downloaden




Deutsche Ärzteblatt:
Pflegeoasen für Demenzkranke bewähren sich Demenzpatienten profitieren von sogenannten Pflegeoasen in Seniorenheimen.
Auf entsprechende Studienergebnisse hat jetzt das Bayerische Gesundheitsministerium hingewiesen. Pflegeoasen sind kleine Wohngruppen von an Demenz ... »

hier zum downloaden

 

Weitere Pressemeldungen

hier zum downloaden

 

Weitere Berichte zu Pflegeoasen finden Sie unter dem Bereich Downloads.

 


Eine Buchveröffentlichung zu den begleiteten Pflegeoasen des ISGOS ist im Vincentz-Verlag im Oktober 2013 erschienen.

 

Ab September 2014 führt das ISGOS eine zweite Studie in Bayern (Bamberg) durch, die sich mit dem Thema Pflege und Mundgesundheit befasst.

Die zweite Studie zur Mundgesundheit hat eine Laufzeit von November 2014 bis November 2016.   



Mit der Fachreihe Wohngruppenkonzepte für Demenzkranke
bietet das ISGOS Heimträgern, Leitungspersonal, Kostenträgern, Investoren, Planern, Wohnungsunternehmen und anderen Interessierten die Gelegenheit, sich mit den neuesten Erfahrungen in der Versorgung demenziell Erkrankter in stationären und ambulanten Einrichtungen auseinander zu setzen.
Die Breite der Konzepte und ihre Wirkung wird auf den Fachtagungen vorgestellt, die Zusammenhänge zwischen Bewohner, Umwelt und Betreuung und ihre Ausgestaltung sind Gegenstand des 1-tägigen Fachseminars A, während das eintägige Fachseminar B auf konkrete technische und planerische Fragen eingeht.
Anmeldungen können Sie unter Veranstaltungen/Fachtagungen/Seminare vornehmen.